KREISTAGSLISTE FÜR 2014 STEHT

Kommunalpolitik

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag

01.12.2013
60 Kreistagskandidaten und vier Ersatzkandidaten wurden in Mainstockheim gewählt.
Der Vorsitzende der SPD im Kreis Kitzingen, Heinz Galuschka, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass seine Partei mit den 60 Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag positiv in den Kommunalwahlkampf 2014 und in die politische Auseinandersetzungen gehen kann. Nicht alle Bewerberinnen und Bewerber sind Mitglied bei den Sozialdemokraten, aber darin sieht der Kreisvorsitzende kein Problem. "Diese Leute stehen zu uns und werden für die SPD ins Rennen gehen." Die Liste führen an der stellvertretende Landrat und Fraktionsvorsitzende Robert Finster und die Kitzinger Stadträtin und Oberbürgermeisterkandidatin Astrid Glos.

Mit dem Spruch. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", eröffnete der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag Robert Finster seinen Rückblick auf die zurückliegende Zeit im Kreistag. Obwohl die nicht gerade gute Ausgangsposition der Wahlen 2008 viel Kraft kostete, haben die neun Mitglieder der Fraktion viele Weichen in Richtung eines sozial gerechteren und energiefreundlicheren Landkreis gestellt, so Finster. Besonders stolz ist er, das auf den Antrag der SPD-Faktion schon im Jahre 2008 ein kommunales Energiekonzept für erneuerbare Energien, Energieeinsparungen und Steigerung der Energieeffizienz erstellt wurde. "Wenn wir uns mit anderen Landkreisen vergleichen, sind wir, was den Energie- und Klimaschutz anbelangt, auf einen guten und erfolgreichen Weg", berichtete Finster.

Dass die SPD Kreistagsfraktion selbstständig und ihre politische Arbeit verantwortungsbewusst und eigenständig wahrnimmt, begründet der Fraktionvorsitzende mit den Anfragen und Anträgen zu den sozialen und wirtschaftlichen Themen Mietobergrenze, Jugendschutz, Schulbusverkehr, Inklusion, flächendeckende Einführung eines schnellen DSL, Aktivitäten der Wirtschaftsförderung, zum Kreislaufwirtschafts- Abfallgesetz und zur Analyse der Katastrophenschutzmaßnahmen und Katastrophenschutzpläne im Landkreis.

Ein wichtiges Thema der Kreis-SPD war und ist die Bildung. In den letzten Jahren wurden im Kreis Kitzingen zehn Millionen Euro in Schulneubauten und Sanierungen investiert. Finster erinnert, das mit den Stimmen der SPD Fraktion der Neubau der Richard-Rother-Realschule genehmigt wurde und dass das Armin-Knab-Gymnasium, das Berufschulkompetenzzentrum und das Marktbreiter Gymnasium saniert wurden. Ein weiterer wichtiger Punkt war der Ausbau der Kindertagesstätten. die Schaffung von räumlichen Voraussetzungen für die Mittagsbetreuung.

Neben weiteren Themen, die im Kreistag schon behandelt wurden, sprach Finster das Wahlprogramm für die kommende Kommunalwahlen an. "Wir Sozialdemokraten werden anpacken und unseren Landkreis weiterhin mit Visionen, aber auch mit Augenmaß, in die Zukunft begleiten. Wir wollen den Landkreis gestalten - nicht nur verwalten lassen."

Auf zwei Themen ging Finster genauer ein. Zu einen de Sicherung der Gesundheitsvorsorge verbunden mit der Sanierung des Krankenhauses "Klinik Kitzinger Land". Für den Fraktionschef ist es klar, dass weitere Kosteneinsparungen nicht zu Lasten der Belegschaft gehen darf. "Wir stehen daher zur Fortführung einer qualitativ hochwertigen Sanierung unseres Krankenhauses und werden uns im Fall der Fälle für eine entsprechende Kostenbeteiligung des Landkreises einsetzen. Die SPD Fraktion wird die Bemühungen zur Schaffung von attraktiven Bedingungen für Hausarztpraxen auf den Land unterstützen und fordern, dass bei ärztlicher Versorgung die betreffenden Kommunen mehr Einfluss nehmen können.

Zum zweiten die Energiewende, wo die Sozialdemokraten weiterhin im Landkreis die Vorreiterrolle gestalten wollen. "Wir wollen unseren Strom nun mal nicht aus tickenden Zeitbomben wie Atomkraft beziehen. Uns ist eine dezentrale Energieversorgung wie eine Photovoltaikanlage auf den Hausdächern und der Blick auf ein Windrad viel lieber als ein Blick auf ein Atomkraftwerk", sagte Finster, der zum Schluss betont, dass die Kommunalpolitik keine bloße Mitverwaltung ist. Die Sozialdemokraten sehen ihre Aufgaben darin, die Zukunft zu gestalten. Sie wollen als Volkspartei alle Bürgerinnen und Bürger vertreten. "Unser Ziel sind bessere Bildung, gleiche Chancen, soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und nachhaltiges Wirtschaften . Deshalb engagieren wir uns ehrenamtlich als Abgeordnete im Kreistag. Wir wollen Veränderungen anstoßen und durchsetzen und Demokratie vor Ort leben", schließt der Fraktionsvorsitzende seine Rede und wirbt damit für Mehrheiten bei den Wahlen.

Die Kreistagsliste:

1. Robert Finster (Mainbernheim), 2. Astrid Glos (Kitzingen), 3 Heinz Galuschka (Marktbreit), 4. Margit Hofmann (Volkach), 5. Gerald Möhrlein (Kitzingen), 6. Doris Aschenbrenner (Obernbreit), 7. Frank Hofmann (Volkach), 8. Heidi Reitmeier (Albertshofen), 9. Bernd Moser (Kitzingen), 10. Barbara Nikola-Bier (Volkach), 11. Manfred Berger (Dettelbach), 12. Brigitte Endres-Paul (Kitzingen), 13. Otto Kolesch (Iphofen), 14. Elvira Kahnt (Kitzingen), 15. Gerhard Müller (Wiesenbronn), 16. Katharina Riedel (Albertshofen), 17. Holger Kempf (Fröhstockheim), 18. Uta Wandera (Mainbernheim), 19. Hans-Dieter Kern (Prichsenstadt), 20. Christiane Berneth (Marktbreit), 21. Gerhard Uhl (Albertshofen), 22. Ute Freibott (Volkach), 23. Oskar Münzer (Mainbernheim), 24. Margarete Klein-Pfeuffer (Tiefenstockheim), 25. Marcus Hegwein (Markt Einersheim), 26. Ulrike Münzer (Mainbernheim), 27. Gerhard Haubenreich (Geiselwind), 28. Maria Söllner (Volkach), 29. Klaus Heisel (Kitzingen), 30. Gabriele Reuß (Wiesentheid), 31. Othmar Röhner (Mainstockheim), 32. Susanne Ringmeier-Pfeifle (Mainstockheim), 33. Klaus Hoffmann (Abtswind). 34. Barbara Hügelschäffer (Albertshofen), 35. Gerhard Heß (Rödelsee), 36. Katharina Göbel (Marktsteft), 37. Ralf Limberg (Kitzingen), 38. Margarete Herold (Mainbernheim), 39. Michael Bornkessel (Wiesenbronn), 40. Gabriele Kewersun (Kitzingen), 41. Gregor Schäfer (Schwarzach), 42. Doris Eckstein (Markt Einersheim), 43. Werner Hund (Marktbreit), 44. Ursula Seibt (Kitzingen), 45. Oskar Friedel (Kleinlangheim), 46. Sandra Malguth (Kitzingen), 47. Michael Hartmann (Bibergau), 48. Wolfgang Patzwahl (Sulzfeld), 49. Günter Nicola (Volkach), 50. Alfred Konnerth (Mainbernheim), 51. Harald Kopp (Marktbreit), 52. Wolfgang Appel (Obernbreit), 53. Markus Pusch (Iphofen), 54. Gerhard Schulzki (Volkach), 55. Michael Langer (Dettelbach), 56. Hermann Neubert (Iphofen), 57. August Hering (Iffigheim), 58. Volker von Hoyningen-Huene (Iphofen), 59. Eugen Reifenscheid (Mainbernheim), 60 Dieter Söllner (Volkach).

Ersatzkandidaten: Jan Sommerfeld (Volkach), Siegfried Thomas (Repperndorf), Marc-André Berendt (Iphofen), Timo Reifenscheid (Willanzheim).

Text u. Bild: Siegfried Thomas, NUUS

 
 

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